Darum TCI!

Darum TCI!

Feedback ist immer wichtig, daher haben wir aktuelle und ehemalige Auszubildende, Studenten und Praktikanten nach Ihrer Meinung gefragt.

 

Johannes Grimm "Exzellente und umfassende Ausbildung"

TCI hat mir persönlich neben einer exzellenten und umfassenden Ausbildung zum Logistikkaufmann nach einem Jahr Berufserfahrung
die Möglichkeit gegeben parallel zum Vollzeitjob zu studieren. Die Wahl mich in Richtung Logistik weiterzubilden war die richtige, denn schon
nach den ersten Vorlesungen konnte ich erworbenes Wissen anwenden und bestimmte Entscheidungen aus einer ganz neuen Sichtweise
treffen. Nach 3 Jahren Studium habe ich meinen VWA Betriebswirt Logistik erworben und habe direkt im Anschluss mein Wissen und
können mit einem Geschäftsführerposten in unserem Rotterdamer Haus unter Beweis stellen können.

 

Fatlum Bajraktaraj "Kompetente Ausbildung der Mitarbeiter"

Spedition - ein Wort, unter dem vielen Menschen sofort etwas in den Sinn kommt. Schifffahrt, Überlandverkehre sowie Luftfrachttransporte. Ein riesiges Aufgabenfeld, welches mich auf Anhieb angesprochen hat. Durch die Empfehlung eines engen Freundes bin ich auf diesen Beruf gestoßen. Nach einer persönlichen Vorstellung auf einer Logistikmesse am Hamburger Flughafen, haben mich die Aufgabenbereiche der TCI fasziniert.

Spezifische Abwicklungen von Sendungen aus aller Welt, national, sowie auch International und fachgerechte Kundenbetreuung, waren die Gründe, weshalb ich mich für die TCI entschieden habe. Da ich gerne mit Menschen in Kontakt bin, war es für mich nicht schwer mich in diesem Unternehmen schnell einzuleben. Tag für Tag kommen neue Sachen hinzu, auf die man in Zukunft zurückgreifen kann. Durch die kompetente Ausbildung der Mitarbeiter fällt es einem nicht schwer Aufgabenbereiche schnell zu erlernen. Die abwechslungsreiche Ausbildung ist sehr von Vorteil, da man in diesen drei Jahren alle Abteilungen aus den Bereichen des Imports, Exports, Luftverkehr bis hin zu Landverkehren durchläuft. Zurzeit befinde ich mich im zweiten Ausbildungsjahr und muss sagen, dass ich sehr zufrieden mit dem Betrieb, als auch mit mir selbst bin. Wenn ich auf die ersten Monate zurückschaue und meine Arbeit mit jetzt vergleiche, bin ich sehr stolz so viel bis dato gelernt zu haben. Bisher habe ich zwei Abteilungen durchlaufen (Import LCL, Landverkehre) und befinde mich zurzeit in meiner Dritten (Export FCL). Mein Ziel ist es meine Ausbildung so gut wie möglich abzuschließen und mich anschließend fortzubilden. 

 

Klaudia Popczyk "Es wird auf jeden einzelnen Auszubildenden ein Augenmerk gelegt"

Mein ‚Erfahrungsbericht‘

Ich wollte schon immer erfahren wie mein ‚Made in China‘ Laptop in die Elektrogeschäfte nach Deutschland gelangt ist und wie es möglich ist, dass wir im kältesten Winter Erdbeeren bei Edeka kaufen können.
Um dies zu erfahren und zu sehen was für ein Aufwand hinter jeder einzelnen Sendung steckt, habe ich mich für die Ausbildung zur Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistungen entschieden. Es war mir äußerst wichtig in einem internationalen Umfeld zu arbeiten und zudem meine Sprachkenntnisse zu erweitern und zu verbessern. Außerdem wollte ich das Wissen, welches ich theoretisch erlange, gleichzeitig praktisch umsetzen.
Welches Unternehmen ist dafür geeigneter, als eins wie TCI, das weltweit vertreten ist und jeden Bereich, den Logistik ausmacht, abdeckt.
Trotz der Größe des Unternehmens, wird nur eine gewisse Anzahl an Auszubildenden eingestellt, sodass auf jeden einzelnen Auszubildenden ein Augenmerk gelegt wird und man selbst nicht untergeht. Dies war und ist für mich ein äußerst wichtiger Aspekt, denn eine fundierte Ausbildung war somit für mich gewährleistet. Obendrein hatte ich ein persönliches und sehr angenehmes Vorstellungsgespräch, was mich letztendlich dazu bewegt hat, mich für TCI zu entscheiden.

 

Lars Martin "Die Ausbildung bei TCI ist fordernd"

Ausbildung Speditionskaufmann

Die Ausbildung zum Speditionskaufmann bei TCI ist ein abwechslungsreicher Weg in die Berufswelt. Durch die schnelle Einbindung in den operativen Bereich lernt man schnell mit Verantwortung und Druck umzugehen. Seefrachtverkehre, Landverkehre und Lager sind Bereiche die man als Auszubildender entdecken darf. Hierbei bekommt man einen guten Einblick in diesen Beruf, da die einzelnen Aufgaben eines Speditionskaufmannes in diesen Bereichen detailliert erklärt werden. Die gute Zusammenarbeit und Umgang gegenüber den Reedereien, den Agenten in Übersee, den Frachtführern, dem Zoll und vor allem dem Kunden sind wichtige Faktoren für TCI, die wir Auszubildenden respektieren und nachgehen müssen. Lernbereitschaft, Engagement, Zuverlässigkeit und Ausdauer sind wichtige Eigenschaften die meiner Meinung nach bei dieser Ausbildung benötigt werden.
Während meiner Ausbildung konnte ich an Erfahrungen und Wissen in einigen Geschäftsfeldern sammeln. Meine bisherigen Erfahrungen in den Bereichen Export See – LCL, Landverkehre und Import See - FCL möchte ich nicht missen und habe in diesen Bereichen viel gelernt. Allgemein ist diese Ausbildung selten eintönig, da fast jeden Tag neue Fragen, Erlebnisse und Aufgaben auftauchen. Als Auszubildender fühle ich mich hier gut aufgehoben, da die Mitarbeiter auf jede fachliche Frage ein Ohr dafür haben und uns Auszubildenden in das operative Geschäft einbauen wollen. Aus diesem Grund begegnet einem nur gelegentlich das Gefühl „nur ein Azubi“ zu sein.
Meine Entscheidung bei TCI meine Ausbildung zum Speditionskaufmann zu machen war eine einfache. Mit der Stellenanzeige und dem sehr netten Vorstellungsgespräch mit den Ausbildern war mir klar, dass ich sehr gerne bei TCI anfangen möchte. Mein Interesse an das Transportwesen und den Weg von Rohstoffen durch die Produktion in die Einkaufsregale sind schon länger vorhanden. Während der Ausbildung ist das Interesse noch größer geworden.
Des Weiteren ist TCI eine Firma, die nicht nur ausbildet, sondern seine Auszubildende gute Übernahmechancen anbietet. Eine Vielzahl von Mitarbeiter hat ebenfalls ihre Ausbildung bei TCI gemacht und diese weiter gefördert u.a. in Form eines Studiums.
Zum Schluss bleibt zu sagen, dass die Ausbildung bei TCI herausfordernd ist aber dafür viel über das Speditionswesen, Wirtschaft und an Lebenserfahrung lernen kann und dafür bin ich sehr dankbar.

 

Marc Diercks "Kein Fernstudium im klassischen Sinne"

Meine Ausbildung bei TCI

Wieso habe ich mich für TCI entschieden?
Ich habe mich für die Ausbildung bei TCI zum Speditionskaufmann entschieden, weil hier ein
umfangreiches Ausbildungsprogramm angeboten wird. Es gibt viele verschiedene
Abteilungen, bei denen man jeweils einen anderen Einblick in das Speditionsgeschäft
bekommt. Durch die internationale Verknüpfung der TCI Group, mit weltweiten
Niederlassungen, bekommt man die Chance mit diesen zu kooperieren und Kontakte zu
knüpfen.
Wie läuft meine Ausbildung?
Ich habe von TCI die Chance erhalten ein duales Studium zu absolvieren, den „Hamburger
Logistik Bachelor“. Dies beinhaltet neben der ganz normalen Ausbildung ein integriertes
BWL Studium über die Fern Uni Hamburg. Dies ist jedoch kein Fern Studium im klassischen
Sinne. In der Schule gehe ich eine Klasse, in der nur Azubis sitzen, die dasselbe Studium
machen. Ein Großteil der Studieninhalte muss zuhause gelernt werden, durch die Lehrer
erhält man vor allem vor den Klausuren tatkräftige Unterstützung und in der Schule Zeit zum
Lernen. Mit dem Studium ist ein hoher Zeitaufwand verbunden, da man sich teilweise nach
einem langen Arbeitstag noch zuhause hinsetzen und lernen muss.
Dabei rufe ich mir immer ins Gedächtnis was für einen entscheidenden Vorteil dieses
System hat: Innerhalb von vier Jahren schließt man eine kaufmännische Ausbildung ab und
erhält einen akademischen Abschluss, den Bachelor of Arts.

 

André Wilkening "nicht eine bloße Nummer"

Letztendlich habe ich mich für TCI entschieden, da mir in meinem Bewerbungsgespräch, eine vielseitige Ausbildung versprochen wurde, in der ich nicht bloß als „Nummer“ betrachtet werde.
So ist es dann auch gekommen.

Durch einen 6 monatigen Durchlauf jeder Abteilung, konnte ich mir bis hierher die Tätigkeiten von See- Import & Export aneignen.
Insbesondere in der Schule merke Ich, dass viele Mitschüler meinen Kenntnissen hinterher hinken.
In meiner Ausbildung darf ich viele Aufgaben selbstständig erarbeiten. Hierdurch lerne ich meiner Meinung nach sehr gut. Auf der anderen Seite kann es jedoch manchmal ziemlich anstrengend sein, grade wenn man in einen Bereich kommt, mit dem man als Person vorher noch nie Erfahrung gemacht hat.
Die Arbeit kommt somit bei TCI nicht zu kurz.

Wenn man herausgefunden hat, wie mit den einzelnen zuständigen für sich als Auszubildender umzugehen ist, kann die Ausbildung auch in den Abteilungen Spaß bringen.

Im Ganzen finde ich, ist meine Ausbildung bei TCI sehr lehrreich für den Ausbildungsberuf als Speditionskaufmann.

 

Sebastian Emperle "Ein gutes Gefühl beim Einstellungsgespräch"

Ich habe mich für TCI entschieden, weil ich ein gutes Gefühl beim Einstellungsgespräch hatte. Für mich war wichtig, dass ich eine abwechslungsreiche Ausbildung durchlaufen werde, wo dann viele Seiten des Speditionsgeschäftes auf mich warten, welche ich dann auch kennen lerne.

Bislang habe ich bereits die Vollcontainer Import und Export komplett durchlaufen und bin aktuell in der Lagerfirma HLS für den Export mit eingeteilt.
In dem Speditionsgeschäft geht es häufig sehr hektisch zu, weil manch ein Termin mal geschoben wird und dann des Öfteren mehrere Dinge gleichzeitig laufen. Allerdings kann man sich jederzeit an eine/n Kollegen/in wenden, die einem dann weiterhelfen. Im Allgemeinen gibt es einen guten Umgang mit den Mitarbeitern, aber es gibt auch Situationen, wo nicht alles immer gut läuft, sondern dann stressig wird und die Stimmung dann auch schnell kippen kann.
Am Anfang war es auch etwas schwierig in die Vorgänge hinein zu kommen, doch mit jedem Tag bekommt man mehr Eindrücke und Übersicht in die Dinge und somit lernt man schnell den Kreis des Speditionsgeschäftes.

In meiner aktuellen Abteilung dreht es sich hauptsächlich um Sammelgut Container die gepackt werden und um das Einlagern der verschiedenen Sendungen.
Diese Abteilung macht mir sehr viel Spaß, da man mit Sendung verschiedenster Art arbeiten muss, welche unterschiedliche Maße haben aber dennoch in einen Container gestaut werden müssen.
Somit bekommt man manchmal das Gefühl, dass das Disponieren der Sendungen in einen Container ein wenig wie Tetris ist. Mir gefällt auch, dass man jederzeit sich die Ware im Lager angucken und sich selbst ein Bild zu der Sendung machen kann.
Persönlich für mich weiß ich jetzt schon, dass mir das Speditionsleben viel Spaß macht und dies auch in meinem Leben weiter verfolgen und ausüben werde.

 

Ludovico von der Mosel "Es gibt immer ein offenes Ohr"

Erfahrungsbericht TCI International Logistics

Nach 13 Jahren Schule war für mich Eines ganz klar: Ich möchte mir nicht nur theoretisches Wissen aneignen, sondern gleichzeitig auch praktische Erfahrungen sammeln.
Eine Ausbildung zum Kaufmann für Spedition- und Logistikdienstleistung bei der TCI International Logistics GmbH bietet mir genau diese Aspekte.
In den einzelnen Abteilungen lerne ich selbstständig und verantwortungsvoll zu arbeiten. In meiner ersten Abteilung, dem Export LCL, durfte ich schnell selbst mit unseren Kunden und Partnern in Übersee zusammenarbeiten, oder mich um den wichtigen Vorlauf der Sendungen kümmern, damit auch alles pünktlich zur Abfahrt da ist, was mir immer viel Spaß bereitet hat. Jetzt sehe ich das ganze Geschehen noch einmal aus der anderen Perspektive und bin seit dem 01.09.2014 im Import FCL. Viele sagen dabei oft, „Import ist das gleiche wie Export, nur anders herum.“ doch es umfasst wesentlich mehr als man sich zunächst denkt. Hierbei bekommt man viele Einblicke in die Verzollung und der Nachlauf der Container muss organisiert werden. Selbstverständlich kommt während der ganzen Ausbildungszeit das theoretische Wissen nie zu kurz, es gibt immer ein offenes Ohr für Fragen bei den sehr netten Kollegen, aber auch der Unterricht an der Berufsschule ist spannend und ergänzt sich gut mit dem betrieblichen Teil  der Ausbildung.

Ich freue mich auf die vielen weiteren interessanten Abteilungen die noch vor mir liegen und bin sehr glücklich darüber mich für eine Ausbildung bei der TCI entschieden zu haben.

 

Mirco Görtz "Alles in allem eine sehr runde Sache"

Meine Ausbildung bei TCI

Ich habe mich für eine Ausbildung bei TCI entschieden, da das Unternehmen ein weltweit operierendes und in vielen Bereichen tätiges Unternehmen ist.
Ein besonderer Reiz war die Vielseitigkeit des Betriebes, eine Firma organisiert die komplette Abwicklung einer Sendung, vom Vorlauf (selbst aus dem europäischen Ausland), über das Lagern der Ware (ebenso Chemikalien, Pharmazeutika und sonstige Gefahrgüter). Auch der Container wird direkt vor Ort gepackt, selbstverständlich wird auch die Verschiffung hier vor Ort organisiert.
Alles in allem ist dies eine sehr runde Sache, da im Grunde sämtliche Güter (auch Projektverladungen und Luftfracht) mit TCI von A nach B bewegt werden können.
Meine Ausbildung neigt sich langsam dem Ende entgegen, ich bin in meiner nun fünften Abteilung und darf mich um Sammelgutsendungen in Richtung Hongkong kümmern.
Die Arbeit ist sehr spannend und abwechslungsreich und macht jeden Tag aufs Neue Spaß.

 

Tim Stilkenbäumer

Wirtschaftspraktikum
20. – 31. Oktober 2014
Verfasser: Tim Stilkenbäumer
Unternehmen: TCI International Logistics GmbH, Standort Hamburg
Kurs: Wirtschaft/Politik 1
Kurslehrer: Herr Otto

Inhaltsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
1. Einleitung
2. Hauptteil
2.1. Der Betrieb
2.1.1. Entwicklung und Entstehung
2.1.2. Rechtsform
2.1.3. Standortfaktoren
2.2. Eigene Tätigkeit, Erfahrungen und Beobachtungen
2.2.1. Charakterisierung von besuchten Arbeitsplätzen
2.2.2. Ausbildung bei TCI
2.2.3. Technologiewandel und Rolle moderner Technologien
2.3. Der Mitarbeiter im Betrieb
3. Schluss
4. Quellenverzeichnis

 

Abkürzungsverzeichnis
 ISO-Zertifizierung International Organization for Standardization  Qualitätsnachweise
 AEO-Zertifizierung Authorized Economic Operator Zollrechtliche Freigaben
 LCL Less than a container load  Sammelgut
 FCL Full Container Load  Stückgut
 BL Bill of Loading  Frachtwertpapier

1
1. Einleitung

Vom 20.10.2014 bis zum 31.10.2014 führte ich (Tim Stilkenbäumer) ein Wirtschaftspraktikum im Betrieb TCI International Logistics GmbH durch. TCI ist ein mittelständisches Logistikunternehmen, welches jede erdenkliche Fracht auf allen Wegen transportieren lässt. TCI kümmert sich um die gesamte Organisation des Transportes vom aktuellen Lagerort der Güter bis zum Zielort.
TCI ist außerdem in der Lage, Güter aller Art in ihrem Lager in Hamburg zu verwahren und später wieder zu verpacken. Dafür stehen 10.000 m² zur Verfügung. Die Logistikanlage ist außerdem für Gefahrgüter verschiedener Klassen ausgestattet.
Um die reibungslose Abwicklung des Containerbetriebes zu gewährleisten nutzt TCI eine hochwassergesicherte Außenfläche von 34.000 m². Hier werden die fertigen Container auf LKWs aufgeladen, um zum Terminal gefahren zu werden. Gleichzeitig werden volle Container angenommen. Diese werden dann ausgeladen und die enthaltene Ware wird eingelagert.
Unter dem Namen TCI plus ist das Unternehmen auch für internationale Kunden tätig. Die Bezeichnung Global Player im Transportwesen ist für die TCI Firmengruppe aufgrund der internationalen Ausrichtung angebracht.

2. Hauptteil
2.1. Der Betrieb
2.1.1. Entwicklung und Entstehung

1989 wurde die TCI Transcontainer International GmbH in Hamburg gegründet. Seitdem hat das Unternehmen viele Entwicklungsstufen durchwandert. Mittlerweile besteht die TCI Firmengruppe abgesehen von der eigentlichen TCI aus vier weiteren Firmen. Diese ergänzen sich gegenseitig und kümmern sich jeweils um einen speziellen Bereich.
Wenn man Aufträge im Bereich Projektlogistik hat, wendet man sich an die TAI International Logistics GmbH. TAI ermöglicht es seinen Kunden, den effizientesten und wirtschaftlichsten Transportweg zu finden und zuverlässig abzuwickeln. Die speziell auf die einzelnen Kunden ausgerichteten Transportprojekte reichen von der Durchführung von Containertransporten über den komplexen Transport ganzer Anlagen bis hin zum kompletten Outsourcing logistischer Dienstleistungen.
Für den Fachbereich Chemielogistik wurde 1992 die TCS Transchem Services GmbH gegründet.
1991 wurde die HLS Hafen Lager Service GmbH mit dem Ziel gegründet, ein Umschlag- und Lagerei- Unternehmen im Hamburger Hafen darzustellen. Derzeit sind die HLS und die TCS auf demselben Gelände an der Afrikastraße 2 angesiedelt. Hier werden sämtliche Lager- und Verstauungsprozesse abgewickelt.
Die vierte Unterfirma ist die TCI plus Consultancy GmbH. Diese hat sich auf Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Transport, Logistik und Außenhandel spezialisiert. Seit 2010 begleiten die Mitarbeiter der TCI plus Unternehmen aus der Logistikbranche in allen Fragen rund um die Themen: ISO-Zertifizierung (Qualitätsnachweise), AEO-Zertifizierung (Zollrechtliche Freigaben) und Anti Terror Compliance (Schutz gegen Terrorangriffe).

2.1.2. Rechtsform
Alle Teilfirmen der TCI Firmengruppe sind einzelne GmbHs, die alle denselben Gesellschafter haben. Der Gesellschafter Herr Nörtemann stellt wiederum für die Teilbereiche einzelne Geschäftsführer an. Da sich allerdings der komplette Hauptsitz der Firmengruppe mit allen Teilbereichen im gleichen Gebäude befindet, werden große Kommunikationsprobleme ausgeschlossen.

2.1.3. Standortfaktoren
Der Hauptsitz der Firmengruppe befindet sich in Hamburg an der Afrikastraße 2. Von hieraus braucht ein LKW nicht länger als 15 Minuten zu sämtlichen Container Terminals des Hamburger Hafens. Das ermöglicht dem Unternehmen kostengünstige Transporte der Waren zum Containerschiff, auf dem sie weitertransportiert werden. Außerdem können bis eine halbe Stunde vor Ladeschluss des Schiffes noch Container auf dem Betriebsgelände gepackt werden. Für den Fall, dass Container nicht mit dem Schiff oder dem LKW weitertransportiert werden ist der zweitgrößte Hamburger Umschlagplatz für Gütertransporte auf Eisenbahnen direkt in der Nähe (400m).
Auch die ausländischen Standorte sind bestmöglich und zentral positioniert. Der Standort an Verkehrsknotenpunkten ist für ein Logistikunternehmen entscheidend.

2.2. Eigene Tätigkeit, Erfahrungen und Beobachtungen
2.2.1. Charakterisierung von besuchten Arbeitsplätzen

Ich habe in den zwei Wochen sämtliche Abteilungen der Firma durchlaufen, um einen möglichst guten Überblick über alle Teilbereiche der Firmengruppe zu erlangen.

Die erste Station meines Praktikums war die HLS Hafen Lager Service GmbH. Hier werden sämtliche Lageraufträge erledigt. Dazu gehören die Einlagerung der Waren an einen festen Platz, bei Platzwechsel das Notieren des neuen Platzes, Kundenaufträge bezüglich eingelagerter Waren, Abwicklung von Zollangelegenheiten und das Verladen in Container.
Viele Kunden lagern für eine längere Zeit Waren ein und schicken sie dann später weiter. HLS ist dann in der Zeit des Lagerns für die Ware verantwortlich. Alle Daten rund um die Position im Lager und den Zustand der Ware müssen im Computersystem erfasst sein. Das gehört zu den Aufgaben des HLS-Mitarbeiters.
Wenn Kunden nun Aufträge haben, welche die eingelagerte Ware betreffen, dann sucht man die Ware im Computersystem heraus und erledigt den Auftrag. Für jeden Auftrag gibt es ein Formular, dass man ausfüllt und ausdruckt, damit die Lagerarbeiter wissen, was sie zu tun haben. Ein Beispiel für einen Auftrag bezüglich eingelagerter Ware wäre die neue Etikettierung und die Neutralisierung der alten Etiketten. Diese Arbeitsprozesse müssen im System registriert werden, damit sie im Nachhinein auch abgerechnet werden können.
Wenn es soweit ist, dass die Ware weitergeschickt wird, plant der HLS-Mitarbeiter auf einem Blatt Papier, wie er die Ware im Container verstaut, welches Gesamtvolumen dabei herauskommt und wie schwer der Container wird. Dafür braucht der Mitarbeiter natürlich die exakten Maße der Waren, damit er planen kann, was er für einen Container benötigt und wie die Ware am besten gestaut werden soll. Außerdem muss er sich darum kümmern, dass der fertige Container versiegelt wird und dass dieser vom Lager bis zum Terminal transportiert wird.
Es gibt allerdings auch Projekte. Das bedeutet, dass Kunden mit Waren kommen, die nicht in einen normalen Container passen. Diese werden dann also entweder auf mehrere Container aufgeteilt oder es wird ein Container für Übergrößen bestellt. Ein Beispiel hierfür wäre ein Kunde, der eine große Baggerschaufel transportieren möchte. Diese passt nicht in einen Standardcontainer. Der Mitarbeiter überlegt sich also nun, wie er die Baggerschaufel am besten unterbringen kann. Er bestellt den entsprechenden Container und fertigt für das Lager die entsprechenden Skizzen an, damit sie wissen wie die Schaufel auf den Container verladen werden soll. Er muss seine Arbeit auch im Computersystem, bei der Reederei und beim Zoll registrieren. Hier dauert die Planung eines Containers deutlich länger als bei der Verladung einzelner Teile in einen Container.

Die zweite Station meines Praktikums war die TCS-Abteilung. Ein Arbeitsplatz funktioniert auch in diesem Teilbereich der TCI Firmengruppe nicht ohne einen Computer. Auf Papier wird hier fast vollständig verzichtet. Die Gespräche mit dem Kunden laufen fast ausschließlich am Telefon und per E-Mail ab. Die TCS-Abteilung macht abgesehen davon genau das gleiche wie die HLS-Abteilung, allerdings ausschließlich für Chemikalien und Gefahrgüter.

Die dritte Abteilung der TCI, die ich besuchen konnte, war die Export See Abteilung (LCL). LCL steht für „less than a container load“. Das bedeutet, dass hier viele einzelne Waren von unterschiedlichen Kunden gemeinsam verschickt werden, die alleine weniger als ein voller Container sind. Die Waren
werden nur selten von den Kunden selbst zum Hamburger Lagerstandort gebracht. Häufiger wird die Landabteilung der TCI beauftragt, die Ware aus ganz Europa nach Hamburg zu holen.
In der Export See Abteilung sind die einzelnen Mitarbeiter für die jeweiligen Ziele der Transporte verantwortlich. Ein Mitarbeiter der beispielsweise für Taiwan verantwortlich ist, sammelt eine Woche lang alle Aufträge für Taiwan. Diese Aufträge werden dann auf einen oder mehrere Container gebucht. Hierbei muss auf die Maße, das Gewicht, den Status der Ware und den Zielort geachtet werden. In Taiwan werden zum Beispiel zwei Häfen nacheinander angelaufen. Zuerst Kaohsiung und dann Keelung. Wenn es möglich ist, sollten also die Waren für diese Häfen in zwei verschiedene Container verladen werden. Das Umstauen der Ware in Kaohsiung, die eigentlich für Keelung bestimmt ist, kostet ansonsten extra. Alle einzelnen Güter in einem Container müssen beim Zoll mit einer Nummer registriert werden. Außerdem muss der gesamte Container registriert sein. Wenn er nicht registriert ist, wird er am Terminal nicht angenommen und kann somit nicht auf das Schiff verladen werden.
Auch im Computerprogramm der Firma muss eingetragen werden, welche Waren in welchen Container gestaut werden, damit dem Kunden Bescheid gegeben werden kann, wo er seine Ware findet, wenn sie am Zielort angekommen ist. Jede Woche fährt dann also ein Schiff nach Taiwan. Auch bei der Reederei muss der Container registriert und eingebucht werden.
Um sicherzustellen, dass die TCI, die ja im Auftrag des Versenders angestellt ist, auch ihr Geld bekommt, gibt es die BL-Nummern und Akkreditierungen. BL steht für Bill of Loading. Wenn der Empfänger bzw. die Spedition des Empfängers nicht die BL-Papiere vorzeigen kann, bekommt er die Ware nicht.
Genauso ist es mit Akkreditierungen. Der Versender erstellt ein Akkreditiv. Dieses wird gegen das Geld (Warenwert) eingetauscht. Ohne das Akkreditiv ist der Empfänger nicht befugt, die Ware zu besitzen. Das Akkreditiv wandert also vom Versender zur Bank des Versenders, dann gegen Entgelt zur Bank des Versenders und von dort wiederum zum Empfänger. Wenn der Empfänger nicht im Besitz des Akkreditivs ist, bekommt er die Ware nicht.

Die vierte Station meines Praktikums war die Import See Abteilung (LCL). Die Import See Abteilung kümmert sich um Importe aus der ganzen Welt. Die Kunden, für die die Abteilung zuständig ist, haben den Container, um den es geht, schon am Abgangshafen verladen und er ist schon auf einem Schiff unterwegs. Es muss sich nun darum gekümmert werden, dass die Container vom Ankunftsterminal des Schiffes zum Lager der HLS oder bei Gefahrgütern der TCS gelangen. Wenn die Ware im Lager angekommen ist, muss die Zollabwicklung erledigt werden. Hier muss die Ware genau klassifiziert und beschrieben werden, damit die Steuer- und Zollabwicklung ablaufen kann. Erst dann kann die Ware zum Weitertransport verladen werden. Entweder der Kunde holt seine Ware selbst am Lager ab, oder sie wird zum endgültigen Empfänger weitertransportiert. Hierfür ist wieder die Land-Abteilung zuständig.

Die fünfte von mir besuchte Abteilung war die bereits erwähnte Landabteilung. Transportaufträge aus allen Abteilungen werden hier verarbeitet. Für den Import werden Aufträge vom Lager zum Zielort und für den Export vom Abgangsort zum Lager bearbeitet. Bei jedem einzelnen Auftrag wägen die Mitarbeiter ab, ob es sich für TCI lohnt, die Ware mit den eigenen LKWs zu transportieren, oder ob die Aufträge an Drittunternehmen weitergegeben werden. Das Outsourcing der Teilprozesse ist häufig eine bessere Option, als der eigene Transport, weil häufig lange Wege für verhältnismäßig wenig Ware gefahren werden müssen. Hierfür gibt es verschiedene LKW-Speditionen, deren Tarife für die unterschiedlichen Regionen Europas monatlich wechseln. Also müssen Anbieter verglichen und nach Wahl eines Transportunternehmens die Transportaufträge geschrieben werden. Auch hier läuft der Kundenkontakt ausschließlich per Telefon und E-Mail ab.
Bei Abholung der Ware erhalten die Fahrer alle nötigen Papiere, die sie zum Transport der Ware berechtigen. Abgesehen von diesen Dokumenten und den monatlichen Abrechnungen läuft die Arbeit in der Landabteilung papierfrei.

Die sechste und letzte Station meines Praktikums war die Export See Abteilung (FCL). FCL bedeutet „Full Container Load“, es geht also um einen oder mehrere Container, die voll mit der Ware von nur einem Kunden sind. Wenn die Ware bei TCS oder HLS angekommen ist, wird sie in die Container verladen. Hierfür muss natürlich geplant werden, was für ein Container benötigt wird.
Wenn die Ware schließlich fertig verladen ist, muss der Mitarbeiter sich, je nach Abmachung mit dem Kunden, nur bis zu einem bestimmten Punkt um die Ware kümmern. Es kann also passieren, dass der Mitarbeiter sich auch noch um den Transport vom Hafen in beispielsweise Shanghai bis zum endgültigen Zielort kümmern muss. In diesem Fall werden natürlich Partner-Speditionen in Shanghai beauftragt. In anderen Fällen muss sich der Empfänger um alles Weitere kümmern.

2.2.2. Ausbildung bei TCI
Die Ausbildung zum Speditionskaufmann / frau dauert drei Jahre. Mit Abitur kann man die Ausbildung
auf zweieinhalb Jahre verkürzen. Bei der TCI Firmengruppe stehen die Übernahmechancen sehr gut. Im vergangenen Jahr wurden 11 von 12 Auszubildenden übernommen. Des Weiteren finanziert TCI bei Interesse ein fortführendes Duales Studium im Bereich Wirtschaft. Fortbildungen der Mitarbeiter sind ebenfalls willkommen und werden finanziell unterstützt.

2.2.3. Technologiewandel und Rolle moderner Technologien
Bei der TCI Firmengruppe hat der Technologiewandel ein Ziel: Alle Vorgänge sollen möglichst „paperless“ ablaufen. Es soll also möglichst wenig Papier verwendet werden. Bevor fast sämtliche Prozesse im Unternehmen am Computer abgewickelt wurden, war der Papierverbrauch extrem hoch. Mittlerweile werden 90% der Prozesse am Computer abgewickelt. Diese Entwicklung ist sehr gut für die Umwelt, zieht aber auch Probleme und Kosten mit sich. Es muss nicht nur jedem Mitarbeiter ein Computer mit Internet-Zugang zur Verfügung stehen, sondern sämtliche Daten müssen auch irgendwo gesichert werden. Der TCI stehen mehrere Server zur Verfügung, auf denen sämtliche Abläufe ständig gesichert werden. Das ist das moderne Archiv, auf das die Mitarbeiter jederzeit zurückgreifen können.

2.3. Der Mitarbeiter im Betrieb
2.3.1. Belastungssituation und Flexibilitätsnotwendigkeiten

In einer Spedition wie TCI muss man in fast allen Bereichen sehr belastbar sein. Es gibt jederzeit zeitliche Begrenzungen für die jeweiligen Aufgaben, welche den Mitarbeitern einen enormen Zeitdruck verschaffen. Wenn dann auch noch Teilprozesse länger dauern als eigentlich vorgesehen, verstärkt das den Effekt.
Es gibt nämlich fast immer äußere Rahmenbedingungen, die ihren Einfluss auf die Arbeit der Mitarbeiter haben. Beispielsweise Verspätungen der Containerschiffe und LKWs können die Arbeit der Mitarbeiter behindern. Sie müssen dementsprechend reagieren und unter Umständen Überstunden machen.
Der Arbeitstag ist aber auch an normalen Tagen sehr anstrengend, da man häufig mehrere Sachen gleichzeitig machen muss. Wenn man gerade dabei ist eine E-Mail des Kunden zu beantworten, dann klingelt das Telefon und es tauchen neue Probleme auf.
TCI als Dienstleister möchte den Kunden stets zufriedenstellen. Wenn ein Kunde eine knappe Frist für die Ankunft des Containers am Zielort setzt, müssen die Mitarbeiter dennoch alles daran setzen, diesen Auftrag zu erfüllen. Wenn besonders viel los ist kann es vorkommen, dass die Mitarbeiter nicht nur Überstunden machen müssen, sondern sogar an Samstagen arbeiten müssen.
Aber gerade diese Herausforderungen gefallen den Mitarbeitern. Sie fühlen sich dann besonders gefordert und können mit dem Stress umgehen.

2.3.2. Arbeitsklima
Die Arbeitsatmosphäre im Betrieb ist locker. Jeder arbeitet konzentriert wegen der oben genannten Zeitprobleme. Weil man aber in einem Logistikunternehmen auch untereinander nicht auf Kommunikation verzichten kann, werden nebenbei viele Gespräche geführt.
Die Mitarbeiter und Vorgesetzten duzen sich untereinander und führen ebenfalls normale Gespräche.
Wenn irgendetwas nicht läuft, dann werden diese Kritikpunkte direkt offen angesprochen und diskutiert.

2.3.3. Rationalisierungseffekte
Die Annahme, der Technologiewandel im Speditionsbetrieb könnte Rationalisierungseffekte mit sich ziehen, ist falsch. Viel mehr sucht die TCI noch mehr Mitarbeiter. Das Personal, welches durch die neue elektronische Datenverarbeitung eingespart wird, braucht die Spedition jetzt nämlich für die wachsenden Kundenanforderungen. Der Umgang mit den einzelnen Kunden wird individueller. Kunden möchten beispielsweise aus versicherungstechnischen Gründen Fotos geschickt bekommen. Das ist nur ein Beispiel für die wachsenden Erwartungen und Anforderungen der Kunden. Jeder Kunde hat außerdem bei TCI andere Tarife, je nach der jeweiligen Qualität der Geschäftsbeziehung. Diese individuellen Anforderungen übertreffen die Einsparungen der neuen elektronischen Datenverarbeitung.

2.3.4. Betriebsrat
In der Firma TCI gibt es trotz der hohen Mitarbeiterzahl keinen Betriebsrat. Auf Nachfrage erklärten mir alle gefragten Mitarbeiter, dass sie Probleme stets mit ihrem Geschäftsführer persönlich besprechen könnten und immer eine passende Lösung gefunden werden könne.

3. Schluss
Abschließend lässt sich sagen, dass der Einblick in die wirtschaftlichen Prozesse eines mittelständischen, global tätigen Unternehmens auf jeden Fall gewinnbringend war.
Das liegt daran, dass ich in jeder einzelnen Abteilung bestimmte Projekte hatte und sich die Mitarbeiter stets um mich gesorgt haben.
Nur so konnte ich die zwei Wochen optimal ausschöpfen. Für nachfolgende Jahrgänge empfehle ich allerdings eine Verlängerung des Praktikums um eine dritte Woche, da man gerade in einem so großen Unternehmen mehr Zeit hätte, die einzelnen Abteilungen kennenzulernen und sich einen guten Überblick zu verschaffen.

4. Quellenverzeichnis
 Website TCI: www.mytcigroup.de
 Gespräche mit Mitarbeitern der Abteilungen